Hintergrund & weitere Hinweise
Dass eine Waschmaschine am Programmende nicht oder nur schwach schleudert, beweist noch keinen bestimmten Defekt. Steuerungen können die Drehzahl begrenzen, wenn die Wäsche ungünstig verteilt ist oder das Wasser zuvor nicht vollständig abgeführt wurde.
Schleudern hängt von Programm und Beladung ab
Programme unterscheiden sich darin, ob und mit welcher Drehzahl geschleudert wird. Auch Spülstopp oder sehr niedrige Drehzahlen können zu nasser Wäsche führen. Gleichzeitig kann eine kleine, schwere oder einseitige Beladung eine Unwucht erzeugen, auf die die Maschine mit reduzierter Drehzahl oder einem Abbruch reagiert.
Wasserablauf und Schleudern sind miteinander verbunden
Viele Geräte beginnen den hohen Schleudergang erst, wenn der vorherige Wasserablauf ausreichend abgeschlossen ist. Deshalb können Restwasser und fehlendes Schleudern zusammen auftreten, ohne dass daraus allein auf einen Fehler des Antriebs geschlossen werden kann.
Aufstellung beeinflusst hohe Drehzahlen
Beim Schleudern entstehen deutlich höhere Kräfte als während normaler Waschbewegungen. Ein nicht stabiler oder nicht lotrechter Stand kann deshalb gerade bei hohen Drehzahlen auffallen. Die konkrete Ausrichtung und installationsabhängige Vorgaben bleiben modellabhängig.